Lesebär sorgte für strahlende Gesichter

Große Augen machten auch dieses Jahr wieder zu Beginn des Schuljahres unzählige Erstklässler an den Grundschulen der Region, als der riesige Lesebär aus seinem Auto stieg und er gemeinsam mit seiner Helferin den Kindern Lesetüten mitbrachte.

In freudiger Erwartung, endlich das Lesebärauto zu sichten, standen bereits viele Klassen in den Foyers oder in den Schulhöfen. Manche Kinder konnten ihre Begeisterung kaum zügeln, denn ein noch größeres Erlebnis war es natürlich, den Lesebär anfassen und knuddeln zu dürfen. Viele Klassen hatten eigens ein Lied einstudiert, um den Lesebär entsprechend zu begrüßen oder zu verabschieden.

Die Lesetüteaktion ist eine Initiative der Bürgerstiftung Mosbach im Rahmen des Lesepaten-Projektes. Sie wird von der Bürgerstiftung finanziert. Sponsoren, wie das Autohaus Käsmann, unterstützen das Projekt seit Jahren maßgeblich. Christel Mayer, Hauptverantwortliche des Projektes auf Seiten der Bürgerstiftung, wird tatkräftig von Patricia Spitzer, Vorstandsmitglied der Bürgerstiftung, und der ehrenamtlichen Helferin Simone Garcia unterstützt. Aber ohne ehrenamtliche Helfer ist ein solches Projekt nicht zu leisten. Immerhin gilt es im Vorfeld knapp 800 Lesetüten für die Erstleser und –leserinnen zu kleben, zu packen und für die einzelnen Schulen zu richten.

Lesen gilt als eine Schlüsselqualifikation für Erfolg und Selbständigkeit. Und an dieser Stelle setzt die Bürgerstiftung für die Region Mosbach an. Mit dem Projekt Lesetüten erhalten die Erstklässlerinnen und Erstklässler  aus 34 Grundschulen der Region eine persönliche Lesetüte. Diese ist gefüllt mit einem Gutschein für ein Buch eigener Wahl, Reflektoren und mit einer Tüte Gummibärchen zur Lesemotivation . Das Ziel der Lesetüten ist, mitzuhelfen, die Lesekompetenz von Beginn der Schullaufbahn an zu fördern. Lesekompetenz wird überall benötigt. Die Fähigkeit, Texte zu lesen und zu verstehen, beeinflusst alle Bereiche des Lebens und notwendig für das Lernen in allen Unterrichtsfächern.